Die wichtigsten Features von Nähmaschinen

Die Anschaffung einer Nähmaschine sollte als eine längerfristige Investition angesehen werden und deshalb ist es nicht sinnvoll gerade hier sparen zu wollen. Denn wer am falschen Platz spart, der kauft meist zweimal.

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Natürlich spielt das persönliche finanzielle Polster eine nicht unwesentliche Rolle und wer die Kosten einer guten Mittelklasse-Nähmaschine schultern kann, der sollte es auch tun. Alle die es nicht können, sollten zumindest auf ein möglichst vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis achten.

Ob es nun eine mechanische Nähmaschine oder gleich eine Computernähmaschine sein soll, das hängt ein wenig vom jeweiligen persönlichen Geschmack ab. Zwar kann man auch an einer mechanischen Nähmaschine das Nähen lernen, aber eine Computernähmaschine besitzt den Vorteil, dass sie gerade dem Anfänger dann und wann helfend unter die Arme greift.

So schlägt sie beispielsweise den passenden Nähfuß vor, dass Aufspulen der Unterfadenspule ist hier einfacher und entsprechende Einfädelhilfen erleichtern den Start wesentlich. Empfehlung: Hier kannst Du aktuelle Nähmaschinen im Test finden.

Die erste Inaugenscheinnahme beim Kauf

Das Prinzip ist eigentlich bei jeder Nähmaschine das gleiche, lediglich die Anordnung der einzelnen Bedienelemente kann sich von Hersteller zu Hersteller ändern. Hier sollte im Zweifelsfall die Bedienungsanleitung zur Rate gezogen werden.

Die wichtigste Funktion, die auch schon vor dem Kauf getestet werden kann, ist der Geradestich. Hinzu kommt die Anzahl der möglichen Zierstiche.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Pedal, mit dem die Geschwindigkeit beim Nähen geregelt wird. Mit etwas Übung lässt sich die passende Geschwindigkeit auch von einem Anfänger entsprechend regulieren.

Bei einer Computernähmaschine hingegen wird die Nähgeschwindigkeit über die Software der Nähmaschine bestimmt und gesteuert. Ein extra Fußpedal ist hier nicht mehr vonnöten.

Stichlänge, Fadengeber, Fadenspanner und Handrad

Für die Arbeit an der Nähmaschine sind folgende vier Funktionen gleichfalls von elementarer Bedeutung. Das ist zum einen die Einstellung der Stichlänge, die den perfekten Abstand zu den vernähten Stoffen reguliert.

Aber um überhaupt nähen zu können, muss der Faden durch diverse Ösen und Kanäle hin zur Nadel geführt werden. Für diese Funktion ist der Fadengeber zuständig.

Damit der zugeführte Faden auch die nötige Spannung erhält und sie auch während des Arbeitens behält, wird diese mit Hilfe der Federspannung eingestellt.

Ein weiteres wichtiges Feature stellt das Handrad dar. Mit dessen Hilfe kann die Nadel auf manueller Weise auf und ab bewegt werden und ermöglicht so eine kontrollierte Nadelführung.

Achtung! Das Handrad dient nicht, wie fälschlicherweise immer noch geglaubt wird, auch als „Rückwärtsgang“. Dieser befindet sich meist an einer separaten Stelle.

Der Nähfuß

Ebenso kauf entscheidend ist der Nähfuß. Er sollte sich bei der Verarbeitung von dickeren Stoffen entsprechend gut anheben lassen, gleichzeitig muss aber auch das Vernähen von dünneren Stoffen problemlos möglich sein.

Um hier ein Verrutschen möglichst zu verhindern, ist ein sogenannter Obertransportfuß ein weiteres praktisches Accessoire. Allerdings wird dieser nicht bei jeder Maschine mitgeliefert, sondern er muss dann als zusätzliches Zubehör im Fachhandel dazu gekauft werden.

Die Sticharten

Jede Nähmaschine beherrscht eine bestimmte Anzahl von Sticharten, wobei zu den wichtigsten Fähigkeiten das Nähen von Knopflöchern und die Zick-Zack Funktion gehören. Bei Computernähmaschinen werden diese meist über spezielle Programme so eingestellt, dass diese nahezu vollautomatisch vonstattengehen.

Generell sollte auf eine benutzerfreundliche Bedienbarkeit geachtet werden. Auch etwaige Einstellungen während der Näharbeit sollten problemlos machbar sein.

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Die eigene Nähmaschine einfach reinigen

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Einleitend

Jedes Jahr, zumindest ein Mal, sollte man die Nähmaschine reinigen und ölen. Das sorgt nicht nur dafür, dass die Maschine wieder sauber ist, sondern dass die Lebenszeit verlängert wird. Und dabei spielt es keine Rolle, wie viel die Maschine gekostet hat. Es ist eine wichtige Behandlung für wirklich jede Nähmaschine. Zudem sollte man wissen, dass meistens Nähmaschinen einstauben, die selten oder fast nie verwendet werden, als die Maschinen, welche häufig in Verwendung sind.

Wichtige Informationen

In der Bedienungsanleitung der Nähmaschine werden meist wichtige Punkte genannt. Daher ist es erforderlich, sich diese gut durchzulesen, bevor man mit der Reinigung und der Ölung beginnt. Darunter wird beschrieben, welche Teile gereinigt werden müssen, welche Teile man Ölen soll und welche nicht. Werden falsche Dinge geölt oder gar zu viel Öl verwendet, kann es sein, dass die Nadel das Öl auffängt und den Stoff, den man näht, beschädigt oder mit dem Öl tränkt.

Tipp: Auf der Startseite die besten Nähmaschinen darstellen.

Maschine auseinandernehmen

In der Beschreibung sollte ebenfalls stehen, wie die Nähmaschine aufgebaut ist. Die Stichplatte muss auf alle Fälle entfernt werden. Falls die Nähmaschine eine mit Spulenkapsel ist, muss diese ebenfalls herausgenommen werden, um die Reinigung zu beginnen.

Es sollten folgende Dinge abmontiert werden:

  • Greifabdeckung
  • Stichplatte
  • Spulenhalter / Spulenkapsel
  • Nähfuß
  • Nadel

Für gewöhnlich ist ein kleiner Schraubendreher schon im Lieferumfang der Nähmaschine enthalten, um die einzelnen Elemente abzuschrauben.

Reinigung

Nun wird jedes einzelne Teil abgestaubt (Staubtuch oder Handstaubsauger), mit einem ganz leicht feuchten Tuch abgewischt und mit einem Wattestäbchen oder einem Pinsel werden Ecken und kleine Öffnungen gereinigt.

Maschine ölen

Zum Ölen darf ausschließlich Nähmaschinenöl verwendet werden. Andere Ölsorten können der Maschine wirklich schwer schaden. Nach dem Reinigen ist es sehr empfehlenswert dies zu tun, da es sein kann, dass die gereinigten Bauteile knarzen könnten.

Man geht wie folgt vor: Einen einzigen Tropfen setzt man auf die Nadelstange und einen einzigen Tropfen auf die Greiferlaufbahn. Zu viel Öl kann der Maschine genauso schaden. Zudem sollte man die Maschine nur dann ölen, wenn die Bauteile wirklich Staubfrei sind. Überschüssiges Öl an den Bauteilen sollte sofort weggewischt und entfernt werden.

Schlussendlich

Zum Schluss wird alles wieder zusammengebaut. Diesmal jedoch in der umgekehrten Reihenfolge, als beim Ausbauen der einzelnen Teile. Hierbei muss man wirklich darauf achten, dass alles fest sitzt. Denn sonst kann die Maschine während dem Betrieb ebenfalls einen Schaden davontragen.

Falls man jedoch viel zu unsicher für die Reinigung ist, kann man die Maschine in fast jedem Nähmaschinen-Handel oder beim Hersteller einschicken und reinigen lassen. Es kostet wirklich fast nichts und ist nützlich, falls man selbst einmal weniger Zeit haben sollte. Aber schwer ist das Reinigen an sich trotzdem nicht, wenn man einmal weiß wie es geht.

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Die besten Nähmaschinen – Bestenliste unter 100 Euro

Wer nur ein begrenztes Budget hat, kann sich an der nachfolgenden Bestenliste der Nähmaschinen erfreuen. Die Maschinen sind alle für unter 100 Euro zu haben.

Platz 1: Carina 1041 Junior Nähmaschine (Testsieger)

Carina 1041 Junior Naehmaschine

Für erste Kreativprojekte ist diese Maschine vernünftig ausgestattet. Die Carina Junior könnte zu den Aufsehen erregenden Kindernähmaschinen am Markt werden. Mit ihrem sehr guten Ausstsattungsumfang und ihren Nähprogrammen, sowie diversen Nutz- und sogar Stretchstichen verdient dieses Modell ein großes Lob.

Die bequeme und einfache Sticheinstellmöglichkeit erfolgt per Drehrad. Die Maschine verfügt über einen Geradstich, Zickzackstich, Trikotstich und einen Satinstich, was uns im Nähmaschinen Testbericht am besten gefällt.

Die einstellbare Stichlänge beträgt 0-4 mm und die einstellbare Stichbreite beträgt 0-5 mm. Durch das Abnehmen des Anschiebe- Tisches verwandelt sich die Maschine sogar in eine Freiarmnähmaschine. Ein solider Leichtmetallaufbau und der Zahnriemenantrieb sorgen für eine optimale Durchstichs-Kraft.

Das Zubehör umfasst einen Universal-/Allzwecknähfuss, Reissverschlussfuss, Knopflochfuss, Pfeiltrenner/Reinigungspinsel, Kantenlineal, Greiferspulen, Nadeln, Stick- und Stopfplatte, L-Schraubendreher und eine Staubschutzhülle.

Die Leistung beträgt (Watt): 70 W und die Anschlusswerte sind: (Watt/ Volt): 70 W / 230 V. Die Gerätemaße sind H/B/T (cm): 29.2 x 36.5 x 18.5 bei einem Gewicht von 4.3 kg

Vorteile:

  • Ideales Einsteigermodell
  • Einknopfbedienung
  • 6 Stichprogramme
  • Schnelleinfädelsystem
  • 4-stufige Knopflochautomatik
  • Umfangreiches Zubehör
  • Rückwärtsnähen, Wahlrad
  • Stichweite 5 mm
  • maximale Stichlänge4 mm
  • Nähgeschwindigkeit 700 Stiche/Min.
  • Nutzstiche, Stretchstiche
  • Abdeckhaube

Nachteile:

  • Nur bedingt geeignet für komplizierte Nähprojekte

Platz 2: Janome Nähmaschine Sew Mini de Luxe

Die kleine Mini Nähmaschine ist handlich, kinderleicht und komfortabel. Die Janome Sew Mini DeLuxe, eine ideale Nähmaschine für Kinder und Näheinsteiger. In erster Linie ist dieses Modell für Kinder ab acht Jahren konzipiert worden. Für einfache Näharbeiten ist dieses Modell mehr als geeignet. Auch die Farben weisen auf, dass die Janome Nähmaschine Sew Mini de Luxe eher für Mädchen konzipiert wurde.

Denn die kleinen Sternen in Rosa werten diese Nähmaschine eigens für Mädchen auf. Dieses Modell zeigt kaum Raffinessen, was aber für Kinder überhaupt nicht notwendig ist. Die Knöpfe und Schalter sind gut angelegt und komfortabel erreichbar.

Mit einem Gewicht von etwa 2,5 Kilogramm zählt die Janome zu den Leichtgewichten. Die 10 Nähprogramme bieten alles, was Kinder für das Erlernen des Nähens benötigen. Sogar mit Hilfe des CB-Greifers können auch Kinder eine vernünftige Nähqualität erreichen.

Bei dieser Janome Nähmaschine Sew Mini de Luxe handelt es sich um eine Freiarmmaschine, die mit Strom betrieben wird. Neben der Funktion des Rückwärtsnähens weist diese Nähmaschine zudem auch einen sehr komfortablen Stich-Drehregler auf.

Im Lieferumfang enthalten sind ein Anleitungsheft, ein Fußpedal, ein 12-Volt-Netzteil, sowie Spulen und Nadeln. Im Lieferumfang sind zahlreiche Nähfüßchen, sowie diverses Zubehör enthalten Im Test bietet das Nähmaschinen-Modell das meiste Zubehör.

Vorteile:

  • Klein, leicht und kindereinfach
  • Ideal für Kinder und Näheinsteiger
  • Vernünftige Nähqualität durch CB-Greifer
  • Alle benötigten Zubehörteile inklusive!
  • Praktischer Freiarm
  • Komfortabler Stich-Drehregler
  • Rückwärtsnähen
  • Anleitungsheft
  • Fußpedal
  • 12-Volt-Netzteil
  • Spulen und Nadeln
  • 10 Nähprogramme

Nachteile:

  • keine Einfädelhilfe
  • Probleme beim Nähen von schweren und elastischen Stoffen

Platz 3:  Simon 3900 – Nähmaschine im Test

Simon 3900 Naehmaschinen test

Mit dieser Kinder-Nähmaschine sind die tollsten Puppenkleider-Kreationen möglich. Alle Funktionen wie Ober-/Unterfaden, Fadenspannung, Schnell-/Langsam-Betrieb, verschiedene Stichmuster, Fußschalter oder Handrad sind wie bei einer richtigen Nähmaschine gegeben. Die Kinder-Nähmaschine ist für Batterie- oder Netzteilbetrieb (Netzteil optional) ausgelegt. Sie ist auf die kleineren Hände wie auch auf die noch einfacheren Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet.

Dieses Modell ist für einen Batteriebetrieb 4xTyp AA/LR6 (nicht enthalten) oder 6V-Netzteilbetrieb möglich. Die Maße betragen: HxBxT ca.19x20x10cm. Die bebilderte Anleitung erfolgt in mehreren Sprachen. Es ist ein Schnell-/Langsam-Betrieb möglich und umschaltbar. Es sind 5 verschiedene Stichmuster einstellbar. Sie verfügt über ein Handrad, ein Einstellrad für Fadenspannung, einen Fußschalter (110cm Zuleitung), einen ausklappbaren Tragegriff und eine integriertes Schubfach für folgendes Zubehör: Garnrolle, Maßband, Unterfadenspule, Einfädler, Kunststoff-Haken. Alles was sich ein Kinderherz wünscht.

Vorteile:

  • Schnell-/Langsam-Betrieb umschaltbar
  • 5 verschiedene Stichmuster einstellbar
  • Handrad
  • Einstellrad für Fadenspannung
  • Fußschalter (110cm Zuleitung)
  • ausklappbarer Tragegriff
  • integriertes Schubfach für Zubehör

Nachteile:

  • keine Einfädelhilfe

Platz 4: Brother Nähmaschine Little Angel KD 144

Die Brother Little Angel KD 144 ist eine qualitativ absolut hochwertige und zudem auch noch optisch ansprechend gestaltete Nähmaschine mit einem stimmigem Preisleistungs-Verhältnis. Sie verfügt über einen Fingerschutz, welcher aus einem kleinen Bügel besteht,  der dafür sorgt, dass man nicht so leicht mit den Fingern unter die Nadel kommt. Eine LED-Lampe beleuchtet die Arbeitsfläche der Brother Little Angel Schatten- und blendfrei. Trotz ihres günstigen Preises verfügt die Maschine über14 einprogrammierte Stiche sowie eine 4-fach-Knopflochautomatik. Die kompakte und leichte Bauweise ist vor allem für Kinder ab 14 Jahren geeignet. Das Gewicht von bloß 6 kg ist handlich kompakt und vor allem auch angenehm leicht.

Diverse Nähfüße (z.B. Kordelaufnähfüße, Blindstichfüße, 5-Rillen-Biesenfüße, Zickzackfüße mit besonders hohem Schaft oder Nivelliertaste usw.) sind im Lieferumfang enthalten.

Vorteile:

  • LED-Nählicht
  • Fingerschutz
  • Horizontalgreifer
  • Rückwärtsnähen
  • 14 Nähprogramme
  • 2 stylische Designs zum Austauschen

Nachteile:

  • kein elektronischer Geschwindigkeitsregler
  • kein Nadeleinfädler
  • keine Nähfußfixierung

Platz 5: Spin Master 6020398 Nähmaschine

Spin Master 6020398 Naehmaschine

Das Nähen wird mit dieser Nähmaschine zum echten Kinderspiel und das noch dazu ganz ohne Faden. Es können fertige Vorlagen bearbeitet werden oder aber man schneidet sich eigene Vorlagen aus dem enthaltenen Stoff zu. Die Maschine kann auch mittels Knopfdruck ein- und ausgeschaltet werden. Hat man die Stoffvorlagen zusammengenäht, können die kleinen Kunstwerke mit Füllmaterial ausgestopft und verschlossen werden. Danach noch mit Schleifen oder Knöpfen dekorieren und fertig sind die kleinen Schmuckstücke.

Mit der Sew Cool Nähmaschine entstehen somit im Handumdrehen kleine Figuren, Taschen, Geldbeutel und vieles mehr. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Nadel ist durch eine spezielle Sicherheitsabdeckung geschützt.Die Nadel ist für Kinder nicht greifbar, dem Thema Sicherheit wird somit Rechnung getragen, aber man sollte trotz all dem, die Kleinen zunächst nicht ohne Aufsicht mit der Nähmaschine spielen lassen.

Vorteile:

  • Nähen ohne Faden
  • Nadeln ist abgesichert und nicht greifbar
  • Entwerfen, Nähen und Verzieren
  • Inklusive Zubehör

Nachteile:

  • Kein Fadenabschneider
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